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Die Schnelleinsatzgruppe Sanität (SEG-S) hat den Auftrag, den Rettungsdienst bei der Bewältigung eines größeren Schadensereignisses zu unterstützen. Sie ist eine eigenständige taktische Einheit für einen Massenanfall an Verletzten (ManV).

Die Alarmierung erfolgt über die Integrierte Leitstelle Trier. Die Problematik liegt bei einer solchen Situation darin, dass der Regelrettungsdienst bei einem größerem Patientenaufkommen recht schnell an seine Grenzen kommt, schließlich muss dieser weiterhin die Notfallversorgung aller anderen Einwohner im Einzugsgebiet aufrecht erhalten.

Diese Einheit bildet also das Bindeglied zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst und den Katastrophenschutz. Hierfür wirken insgesamt 12 Personen (eine Führungskraft, ein Notarzt und 10 Helfern) und verfügen über einen Gerätewagen Sanität, einen Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen.

Bei der SEG der Stadt Trier ist der minimale Ausbildungsstand Einsatzsanitäter, wobei wir stets bemüht sind unsere überwiegend ehrenamtlichen Helfer qualifiziert fortzubilden. Die dafür nötige Anerkennung zur Ausbildungsstelle für Einsatzsanitäter, Rettungshelfer und Rettungssanitäter haben wir 2003 durch das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland Pfalz erhalten.

Aufgabenbereiche

Im Einsatzfall wirken die unterschiedlichsten taktischen Gruppen zusammen, um einen reibungslosen und effektiven Ablauf zu gewährleisten. Deren Aufgaben sind:

  • Erstversorgung von Verletzten am unmittelbaren Unfallort und deren Rettung aus dem Gefahrenbereich. Hierfür kommt das medizinische Fachpersonal mit Rettungs- und Krankentransportwagen zum Einsatz.
  • Einrichtung und Betrieb eines Behandlungsplatzes (BHP). Allein hierfür steht uns ein Gerätewagen (GW-San) mit kompletter Ausstattung für den Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes für 25 Patienten pro Stunde zur Verfügung.
  • In Zusammenarbeit mit zwei weiteren GW-San - jeweils einer von DRK Trier und Stadt Trier - kann ein BHP 50 zum Einsatz kommen, welcher ein Aufkommen von 50 Patienten pro Stunde stemmen kann.
  • Einrichtung und Betrieb eines Halteplatzes, Aufsicht der dort wartenden KFZ, sowie die Organisation und Durchführung der von der Einsatzleitung angeforderten Transporten.
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