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Katastrophenschutzübungen Organisationsübergreifend
Anrücken der ersten Kräfte
Anrücken der ersten Kräfte

In den vergangenen Wochen übten wir mit geziehlten Übungen die Zusammenarbeit im Einsatzfall mit anderen Hilfsorganisationen. Dafür wurden am 30.08.2014 sowie am 12.09.2014 Katastophenschutzübungen auf dem Gelände der alten Jägerkaserne in Trier-West durchgeführt.

Im Ernstfall arbeiten bei einer Großschadenslage Helfer und Helferinnen unterschiedlichster Organisationen Hand in Hand um die bestmögliche Versorgung der Patienten sicherzustellen. Um die Arbeitsabläufe zu optimieren und Unterschiede in den Konzepten der verschiedenen Organisationen auszugleichen wurde bei dieser Übung der Aufbau eines BHP 50 (Behandlungsplatz für 50 Patienten pro Stunde) geübt.

Ein Behandlungsplatz ist essentiell bei einer Großschadenslage um die Krankenhäuser und den Regelrettungsdienst nicht mit der Masse der Patienten zu überlaten. Zeichnet sich eine größere Schadenslage ab, wird ein Transportstopp verhängt und ein BHP angefordert. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) baut anschließend in kürzester Zeit eine Medizinische Notfallstation mit mehreren Zelten auf und betreibt diese.

Der Behandlungsplatz dient also als Puffer, damit die Krankenhäuser Zeit haben sich auf den Patientenansturm einzustellen. Während des Betriebs werden Patienten nach der schwere der Verletzung eingeordnet und in entsprechende Zelte verlegt. Patienten, die ausreichend stabilisiert wurden und für die ein freies Bett in einem Krankenhaus organisiert werden konnte, werden anschließend von weiteren Kräften der SEG mit einem Rettungsmittel dorthin verlegt.

Logistische Meisterleistung
Logistische Meisterleistung

Ein solcher Behandlungsplatz ist eine logistische Herausforderung für jeden einzelnen Helfer. Damit hier kein Chaos entsteht, muss jeder Handgriff sitzen. Diese Abläufe zu Koordinieren ist Aufgabe des Führungspersonals. Diese verinnerlichten und optimierten die Abläufe bei der ersten Trockenübung. Es ist wichtig, dass die Kommunikation unter den einzelnen Kräften reibungslos funktioniert. Da ein BHP 50 nicht von einer einzelnen Organisation gestemmt werden kann, arbeiten wir hier mit dem DRK Stadtverband Trier zusammen. Für den Betrieb eines solchen Behandlungsplatzes nach Landeskonzept werden mindestens 52 Helfer und Helferinnen benötigt.

Bei der zweiten Übung, eine Woche später, wurde dann unter Zeitdruck der Ernstfall simuliert. Helfer beider Organisationen bauten einen kompletten Behandlungsplatz auf und behandelten anschließend 30 fiktive Patienten. Besondere Herausforderung bei dieser Übung: Die Alarmierung erfolgte bereits in der Abenddämmerung. Somit verlagerte sich der Einsatz in die Dunkelheit, was den Aufbau und die Inbetriebnahme erschwerte. Um uns, wie im Realfall, bei dem technischen Aufbau des BHP zu unterstützen, rückte die Freiwillige Feuerwehr Pfalzel an. Aber auch nach dem Aufbau schauten die Feuerwehrmänner nicht tatenlos zu: Sie bildeten den internen Transport, der für die Verlegung der Patienten in den BHP, innerhalb des BHPs und letztlich zum Rettungsmittel zuständig ist.

Abschlussbesprechung
Abschlussbesprechung

Die Übungen haben gezeigt, dass die Schnelleinsatzgruppe der Stadt Trier gut auf eine Großschadenslage vorbereitet ist. Im Einsatzfall arbeiten auch Menschen, die sich vorher nicht kannten, gut zusammen, mit dem Ziel Menschen zu helfen. Letztlich wünscht sich jedoch jeder Helfer, dass er das nun aufgefrischte Wissen niemals anwenden muss.

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