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Einsatzort an den Berufsschulen
Einsatzort an den Berufsschulen (Bildquelle: Steil-TV.de)

Am vergangenen Freitag gegen 10:20 Uhr wurde in den Berufsbildenden Schulen in Trier der Amok-Alarm ausgelöst. Grund hierfür waren 3 aufeinanderfolgende Knallgeräusche, ähnlich zu dem Abfeuern einer Waffe.

Sofort wurde der Amok-Alarmplan ausgelöst, welcher jedem Sicherheitsorgan sowie den Lehrern und Mitarbeitern der Schule bekannt ist.

Videoquelle: Volksfreund.de
Bewaffnete Polizei-Sondereinheiten
Bewaffnete Polizei-Sondereinheiten (Bildquelle: RP-Online.de)

Da eine Amok-Lage nur schwer zu beurteilen ist und diese schnell sehr groß werden kann, wurde direkt die komplette SEG der Stadt Trier alarmiert, d. h. die SEG-Führung, SEG-Sanität, SEG-Transport, SEG-Betreuung und SEG-Verpflegung. Außerdem wurden kurze Zeit später noch weitere SEG'en der umliegenden Kreise unterstützend herbeigezogen.

Rettungsmittel Halteplatz
Rettungsmittel Halteplatz

Insgesamt waren rund 400 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen im Einsatz. Obwohl dieser Einsatz während den normalen Arbeitszeiten ausgelöst wurde und wir ausschließlich ehrenamtlich agieren, konnten wir knapp 20 Helferinnen und Helfer innerhalb weniger Minuten an den Einsatzort bringen. Das Modul Führung kümmerte sich in diesem Einsatz primär um den Rettungsmittel Halteplatz - also den Ort, an dem die Rettungs- und Krankenwagen auf Abruf bereitstehen, um Patienten entgegen zu nehmen und in die umliegenden Kliniken zu transportieren.

Die SEG-Transport stellte eben diese Rettungsmittel - in unserem Fall 2 Rettungswagen sowie 1 Krankenwagen.

Die SEG-Sanität sowie die SEG-Betreuung stellten in diesem Einsatz ihr Material in Form von Gerätewagen zur Verfügung - diese wurden aber im weiteren Verlauf des Einsatzes nicht benötigt.

Die SEG-Verpflegung begann direkt nach der Alarmierung damit, den Patienten sowie den Helfern warmen Tee zu kochen.

Zusammengefasst hat der Einsatz ohne Komplikationen ein gutes Ende genommen - es gab keine schwer verletzen Personen.

Der Volksfreund berichtet:

Fehlalarm: Laute Knallgeräusche lösen Amokalarm an der Berufsbildenden Schule Trier aus - Einsatz beendet

Dreimal knallt es am Freitagmorgen in der Innenstadt. Die Geräusche, deren Ursprung bis jetzt unklar ist, lösen einen Amok-Fehlalarm aus, in dessen Verlauf alle Gebäude des Berufsschulzentrums am Paulusplatz von schwerbewaffneten Polizisten durchsucht und evakuiert werden. 400 Rettungskräfte sind im Einsatz, der Verkehr bricht zusammen.

Einsatzkräfte
Einsatzkräfte (Bildquelle: Volksfreund.de)

Vermutlich wegen eines Amokalarms hat es einen Großeinsatz an der Berufsbildenden Schule Trier gegeben.

Insgesamt drei Knallgeräusche waren laut Polizei an der Schule zu hören. Sie führten am heutigen Vormittag, 27. November, gegen 10.20 Uhr zur Auslösung eines Amokalarms am Zentrum der BBS.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, die bis etwa 14.15 Uhr andauerten. Eine echte Amok- und Gefahrenlage konnte nicht verifiziert werden.

Weil um die Schule auch die Straßen weiträumig abgesperrt wurden, kam es für einige Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Trierer Innenstadt.

Der Platz vor der Schule wurde während des Einsatzes geräumt. Zahlreiche bewaffnete Polizisten und Rettungskräfte hatten sich am Gebäude postiert.

Einige Schulklassen wurden zu ihrer eigenen Sicherheit in ihren Klassenräumen eingeschlossen. Das berichtete ein Schüler, der vom Handy aus den Trierischen Volksfreund angerufen hatte. "Es gab zwar keinen Alarm, aber wir wurden von Freunden per Handy benachrichtigt, dass es möglicherweise einen Amoklauf gibt." Wie in solchen Situationen vorgesehen, hatte der Lehrer die Schüler von innen in der Klasse eingeschlossen.

Versammelte Schüler
Versammelte Schüler (Bildquelle: Volksfreund.de)

Laut Polizei konnte ein Teil der Schüler das Gebäude der Berufsbildenden Schule verlassen und hatte sich auf dem Paulusplatz gesammelt. Ein Teil der Schüler harrte in der Turnhalle der Schule aus. Die Schüler wurden durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut.

Im Laufe des Tages wurden die Klassen von schwer bewaffneten Polizisten aus der Schule geführt. Unter den Schülern herrschte große Aufregung aber keine Panik. Allerdings mussten einige Schüler ärztlich behandelt werden, die unter Schock standen. Alle Schüler, die das Gebäude verlassen konnten, durften nach Hause gehen.

Insgesamt wurden 14 Jugendliche wegen Panik, Schwindel oder Herz-Kreislauf Problemen ärztlich versorgt, drei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Eine echte Amok- oder Gefahrenlage hat sich auch nach Absuche aller Gebäudekomplexe der Berufsbildenden Schulen nicht bestätigt.

Die Zusammenarbeit aller fast 400 eingesetzten Kräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz verlief reibungslos.

http://zumtv.de/?4379030

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