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Am vergangenen Montag gegen 3 Uhr fing das Dach eines Mehrfamilienhauses in Trier-West Feuer. Es wurde SEG-Alarm ausgelöst, da zuerst nichts genaues über die Ausmaße bekannt war.

Alarmiert wurde zuerst die komplette SEG, später jedoch auf die SEG-Transport und SEG-Betreuung reduziert. Insgesamt waren wir, zusammen mit den Kollegen des DRK Trier, mit knapp 20 Personen im Einsatz. Der Einsatz war für die SEG-Transport gegen 5 Uhr zu Ende, während die SEG-Betreuung noch bis 10 Uhr vor Ort war und betroffene Anwohner betreute.

Videoquelle: Volksfreund.de

Der Volksfreund berichtet:

Alarm in Trier-West: Dachstuhl in Flammen - Toter liegt schon länger in Erdgeschosswohnung

Der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Trier-West gerät in der Nacht zum Montag in Brand. Die Feuerwehr bringt die Bewohner des alten Gebäudes in Sicherheit und findet dabei die Leiche eines Mannes, der nach Angaben der Polizei nicht durch das Feuer ums Leben kam.

Brand
Brand

Das Haus mit der Nummer eins ist am Montagmorgen gesperrt, ebenso der direkt davor liegende Abschnitt der Straße Am Irminenwingert. Die Fassade ist kein schöner Anblick. Der Brand hat damit wenig zu tun, das Gebäude war bereits vor dem Ausbruch des Feuers alt und marode. Es gehört der Stadt Trier.

"Hier wohnen keine reichen Leute", sagt Frank Milbers. Er lebt in einer der Wohnungen und weiß nicht, wo er jetzt hin soll. "Ich habe keine Ahnung, wie es weitergeht." Ob die Brandschäden behoben werden und das Haus noch einmal bewohnbar wird, weiß Milbers nicht. "Im Jobcenter haben sie mir geraten, ins Benedict-Labre-Haus zu gehen", sagt der Hartz-IV-Empfänger. Das ist ein Übernachtungsheim für Obdachlose.

Die Ursache des Brands, der Sonntagnacht kurz vor drei Uhr über den Notruf gemeldet wurde, ist noch völlig unklar. Der Dachstuhl steht bereits in Flammen, als die Feuerwehr eintrifft. Die Brandbekämpfer bringen alle Anwohner in Sicherheit und finden während der Durchsuchung des Gebäudes in der Erdgeschosswohnung die Leiche eines Mannes. "Untersuchungen ergaben, dass der Mann bereits vor einigen Tagen eines natürlichen Todes gestorben ist", sagt Sabine Bamberg, Sprecherin des Polizeipräsidiums Trier. Das Opfer war 68 Jahre alt.

Frank Milbers kannte den Mann. "Es war ein älterer Herr, der allein hier gelebt hat." Die Evakuierung sei schnell und professionell abgelaufen, erinnert sich Milbers. "Ich war in der Nacht noch wach und habe ferngesehen, als jemand plötzlich laut an meine Tür geklopft und gerufen hat", erzählt er. "Vom Feuer selbst habe ich zunächst nichts mitbekommen." Die Feuerwehrleute bringen ihn und seine Nachbarn nach draußen, eine erste Unterkunft finden sie im Don-Bosco-Haus in der Gneisenaustraße.

Leitung
Leitung

Die Brandermittler der Kripo haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Polizei bittet Augenzeugen um Kontaktaufnahme unter den Telefonnummern 0651/9779-2211 und 9779-2290.

"Das Haus gehört zum städtischen Wohngrundbesitz", bestätigt Ralf Frühauf vom Presseamt der Stadt Trier. Den von Frank Milbers erwähnten Verweis in ein Obdachlosenheim weist Frühauf zurück: "Eine Unterbringung im Benedict-Labre-Haus ist nicht vorgesehen." Die Bewohner seien alle versorgt, betont der Sprecher des Rathauses. "Teilweise können sie bei Freunden und Angehörigen unterkommen. Für zwei Bewohner wurde ein Hotelzimmer angemietet."

Die Zukunft des Gebäudes sei noch ebenso unklar wie die Ursache des Brands. Niemand könne zurzeit sagen, ob und wann das Haus wieder bewohnbar wird. Frühauf kündigt eine "baufachliche Begutachtung" an. "Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Wiedervermietung einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt." Die Gründe seien meist aufwendige Renovierungen, polizeiliche Ermittlungen und die Begutachtung durch die Versicherung. "Daher wird zeitgleich versucht, die Bewohner anderweitig mit städtischem Wohnraum zu versorgen."

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